Brünieren

Beim Brünieren werden Bauteile aus Eisenwerkstoffen in eine siedende, stark alkalische Lösung getaucht. Während des Vorgangs bilden sich Mischoxidschichten aus FeO und Fe2O3 von schwarzer Farbe.

Die Schwarzfärbung ist von Qualität und Eigenschaft des Werkstückes bzw. des Materials abhängig. Da keine Schicht aufgebaut wird, sondern die Oberfläche der Teile umgewandelt wird, ist eine optimale Maßhaltigkeit gegeben. Die Oberflächenstruktur des Werkstückes bleibt dadurch erhalten.

Desweiteren ist die Schicht weitgehend biege- und abriebsfest. Erwähnenswert ist ebenfalls, daß beim Brünieren die Leitfähigkeit und die magnetischen Eigenschaften des Grundmaterials nicht beeinträchtigt werden.

  Brünierbecken

 

Brünieren im Zweibadverfahren nach DIN 50938

  • aktuelle Badgrößen (L x B x T): 1300 x 600 x 800, 2500 x 200 x 1100, 2980 x 390 x 390 (oder auf Anfrage)
  • maximales Teilegewicht: 2500 kg
  • Behandlung im Tauchkorb oder in der Trommel
  • Schichtgewichtsbestimmungen und Säurewiderstandsprüfungen nach DIN
  • Transportleistungen